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Die Insel Ischia

Eine große Insel mit tausend Attraktionen

Im Gegensatz zu den anderen Inseln des Golfs zeichnet sich Ischia durch seine Größe aus; die Insel ist so weitläufig, dass sechs Gemeinden hier Platz finden, jede mit einer ganz ausgeprägten Persönlichkeit. Es gibt vier Küstengemeinden: Ischia, Forio, Casamicciola Terme und Lacco Ameno. Zu den Hügelgemeinden zählen hingegen Barano und Serrara Fontana. Aber genauso wie die Küstengemeinden ein herrliches Hinterland aufweisen, so besitzen auch Barano und Serrara Fontana wunderbare Strände und Ufergebiete, man denke dabei nur an den Strand von Maronti oder an den kleinen Ort Sant'Angelo. Die besondere geologische Beschaffenheit und das stets milde Klima haben die Insel zu einer enormen Baumschule unter freiem Himmel gemacht. Auf Ischia genügt es, einen Samen auszustreuen, und schon wächst daraus ein Baum, woher auch der Beinamen „grüne Insel“ herrührt. Die Pfade in den Wäldern und die Wanderwege gehen in die Hunderte, besonders besuchenswert sind sicherlich: der Monte Epomeo, der mit seinen 800 Metern Höhe die Insel beherrscht; das Waldgebiet Falanga, eine Welt, in der die Zeit stehen geblieben zu scheint, mit den Stein gehauenen Häusern und den alten „Schnee- und Eisgruben“; die sanften Hügel Pignatiello und Piano Liguori, die in Campagnano mit Weinreben bewachsen sind und über einem unvergesslich schönen Meerespanorama schweben.

Und dann gibt es die Strände und auch hier hat man wirklich die Qual der Wahl. Die „große Mutter“ aller Inselstrände ist der ganz im Süden gelegene Maronti-Strand, dessen mehr als einen Kilometer langer Sandstrand dank der dampfenden Thermalquellen auch im Winter eine angenehme Wärme ausstrahlt. Einen starken Zustrom verzeichnen auch die Strände um Forio: lange Strände bieten hier wunderbare Sonnenuntergänge. Citara ist die zwangloseste Bucht der Insel.

Hauptdarsteller der Insel ist zweifellos die herrliche Natur, aber es gibt auch eine Vielzahl von „historischen“ Anziehungspunkten. Als Insel mit uralten Wurzeln und als erste abendländische Kolonie Griechenlands bewahrt Ischia viele Spuren ihrer archäologischen Vergangenheit: Das Museum von Pithecusae im Hauptgebäude der Villa Arbusto, wo der berühmte Nestorbecher zu bewundern ist, und das Museum Santa Restituta, die beide in der Ortschaft Lacco Ameno liegen, sind für alle Liebhaber der antiken Kulturen von großem archäologischen Interesse. Das Geflecht der abwechslungsreichen Inselgeschichte setzt sich dann an vielen Orten fort: die Aragoner Burg, die Wehrtürme von Forio, der Turm von Guevara und die Kirche Santa Maria sind nur einige davon.

Aber auch der anthropologisch-landwirtschaftliche Aspekt der Insel ist eine nähere Betrachtung wert. Dass wir uns in einem Land der Bauern befinden, ist ja kein Geheimnis, auch wenn diese Tatsache heute ein wenig mehr verborgen bleibt. Aber es genügt, den Straßen hügelaufwärts zu folgen, um Rebstöcke im hellen Sonnenlicht, Obstgärten und akkurat gepflügte Felder bewundern zu können. Hier findet man auch in den Tuffstein gehauene Kellergewölbe, wo heute noch Wein gekeltert wird und in denen dicke Büschel von Piennolo-Tomaten, antikes Werkzeug und dickbauchige, mit Heiligenbildchen übersäte Fässer gelagert werden. Denn es ist allseits bekannt, dass die Anstrengung des Menschen allein manchmal nicht ausreicht, um einen guten Wein zu keltern.

  • Die Aragoner Burg

    Die Aragoner Burg

    Diese enorme Felsenklippe, die bereits von Ariosto besungen und von Vittoria Colonna bewohnt wurde, stellt aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schönheit das Wahrzeichen der Insel Ischia dar

  • Der Ort Ischia Ponte

    Der Ort Ischia Ponte

    Die kleinen Häuser, die bunten Fassaden, die Fischerhäuschen mit Geranien und Basilikum vor den Fenstern. Die eindrucksvollen Palazzi, die Wohnsitze des Adels mit geheimen, bei einem Blick durch den Hof sichtbaren Gärten.

  • Die Insel Ischia

    Die Insel Ischia

    Eine große Insel mit tausend Attraktionen